Übersicht über die Social-Media Plattformen in Bezug auf dein Human Design

Social-Media ist aus unserer heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Dabei bieten verschiedene Plattformen verschiedene Möglichkeiten für ihre User, aber auch für dich als Unternehmer. Beim Thema Social-Media-Marketing ist es wichtig, dass du deine Positionierung klar hast und auch genau weißt, wer deine Zielgruppe ist, wo sie sich aufhält und was ihre Bedürfnisse sind. Aber es ist auch wichtig, den Unterschied der verschiedenen Social-Media Plattformen zu verstehen und sie im Einklang mit deiner individuellen Human-Design Strategie effizient zu nutzen beziehungsweise die Strategien und Rollen deiner Kunden zu kennen, um sie gezielt zu bespielen.
Wichtig zu wissen: Wenn du nur postest, um Menschen auf Produkte oder Anmeldeseiten zu bekommen, gilt das UWG. Eigenwerbung muss gekennzeichnet werden, auch wenn sie nicht bezahlt ist.
Kurze Übersicht über die Human Design Typen und ihre Strategien:
| Manifestoren | Informieren | 8% der Menschheit |
| Generatoren | Aufs Leben antworten | 70% der Menschheit |
| Projektoren | Auf Anerkennung warten | 21% der Menschheit |
| Reflektoren | Überraschung (von jedem etwas, je nach Mondzyklus) | 1% der Menschheit |
Die Profile und ihre Rollen:
Personelle Profile:
1/3 Forschender Märtyrer: Forschen/Sicherheit und Experimente
1/4 Forschender Opportunist: Forschen/Sicherheit und Netzwerken
2/4 Eremit Opportunist: Talente erweitern und Netzwerken
2/5 Eremit Häretiker: Talente erweitern und Lösungen anbieten, Dinge in Frage stellen
3/5 Märtyrer Häretiker: Experimentieren und Lösungen anbieten, Dinge in Frage stellen
3/6 Märtyrer Vorbild: Experimentieren und Vorbild für andere sein
4/6 Opportunist Vorbild: Netzwerken und Vorbild für andere sein
fixiert:
4/1 Opportunist Forscher: Netzwerken und Forschen/Sicherheit
Interpersonelle Profile
5/1 Häretiker Forscher: Lösungen anbieten, Dinge in Frage stellen, Forschen & Sicherheit
5/2 Häretiker Eremit: Lösungen anbieten, Dinge in Frage stellen, Rückzug um Talente zu erweitern
6/2 Vorbild Eremit: Vorbild für andere sein, Rückzug um Talente zu erweitern
6/3 Vorbild Märtyrer: Vorbild für andere sein, Experimentieren
Übersicht über die gängigen Social-Media-Plattformen für deinen Business-Aufbau
Facebook ist die Oma im Bereich Social-Media. Sie ist langsam geworden, aber verlässlich. Hier halten sich vor allem Menschen ab etwa Mitte vierzig auf, viele deutlich darüber. Facebook ist ein Ort für Beziehungspflege, für Wiedererkennen, für Gespräche, die nicht sofort zur Handlung führen müssen. Gruppen sind das eigentliche Herz dieser Plattform. Dort entsteht Austausch, Vertrauen und Zugehörigkeit. Beiträge und Statusmeldungen funktionieren, wenn sie persönlich sind und nicht geschniegelt wirken. Der Messenger wird viel genutzt, oft auch für längere Gespräche. Bezahlte Werbung lohnt sich hier erst ab einem monatlichen Einsatz von ungefähr eintausend Euro. Alles darunter verpufft meist wirkungslos. Facebook dient dem Netzwerken, nicht dem schnellen Verkaufen.
Instagram lebt von Unterhaltung und Ästhetik. Menschen kommen hierher, um sich berühren zu lassen, abzuschalten, inspiriert zu werden. Die Altersgruppe liegt grob zwischen Ende zwanzig und Mitte fünfzig, mit einem Schwerpunkt auf Frauen. Inhalte müssen visuell wirken und leicht konsumierbar sein. Reels werden bevorzugt ausgespielt, Beiträge dürfen Geschichten erzählen, Statusmeldungen geben Einblicke in den Alltag. Der Messenger wird genutzt, um Nähe herzustellen, oft nach längerer stiller Beobachtung. Instagram eignet sich, um Gefühl für deine Welt zu vermitteln, weniger für tiefe Erklärungen.
TikTok ist keine Tanzplattform mehr, auch wenn das Bild sich hält. TikTok ist eine Aufmerksamkeitsmaschine. Menschen öffnen die App ohne konkretes Ziel und lassen sich führen. Die Plattform funktioniert stark über Wiederholung, klare Botschaften und Präsenz. Videos dürfen roh sein, unperfekt, direkt. Es geht nicht um Schönheit, sondern um Resonanz. TikTok verteilt Inhalte nicht an Follower, sondern an Interessen. Das bedeutet Sichtbarkeit auch ohne bestehende Community. Die Zielgruppe ist jünger, erweitert sich aber stetig nach oben. Wer bereit ist, Gedanken laut auszusprechen, Fragen in den Raum zu stellen oder Prozesse mitzunehmen, findet hier Reichweite. Verkaufen funktioniert indirekt über Vertrauen durch Wiederholung.
LinkedIn ist ein Business-Netzwerk mit Haltung. Menschen sind hier in ihrer beruflichen Rolle unterwegs, auch wenn private Themen zunehmend Platz finden. Die Altersgruppe liegt meist zwischen Mitte dreißig und Anfang sechzig. Inhalte dürfen substanziell sein, Erfahrungen teilen, Perspektiven eröffnen. Beiträge funktionieren besser als Hochglanz, Artikel für Tiefe und Einordnung. Der Messenger ist ein zentrales Werkzeug für Kooperationen und Gespräche auf Augenhöhe. LinkedIn eignet sich besonders für Projektoren und alle, die über Anerkennung und Expertise sichtbar werden.
Pinterest ist keine Social-Media-Plattform im klassischen Sinn, sondern eine visuelle Suchmaschine. Menschen kommen mit einer Absicht. Sie suchen Lösungen, Inspiration, Anleitungen. Inhalte haben eine lange Lebensdauer und lassen sich gut planen. Pinterest eignet sich hervorragend, um Blogartikel, Angebote oder Produkte dauerhaft sichtbar zu machen. Die Plattform arbeitet leise im Hintergrund und bringt über Monate hinweg Besucher. Wer Struktur liebt und gerne vorausplant, findet hier einen verlässlichen Kanal.
Der WhatsApp-Status erreicht Menschen, die dir bereits ihre Nummer gegeben haben. Das ist Nähe. Genau deshalb gilt hier das UWG besonders klar. Eigenwerbung muss als solche erkennbar sein. Der Status eignet sich für kurze Impulse, Hinweise, Einblicke. WhatsApp-Kanäle sind sinnvoll, um Inhalte gebündelt auszuspielen, ohne in direkten Dialog zu gehen. Gruppen können für Vernetzung oder Wissensaufbau genutzt werden, brauchen jedoch klare Regeln und Führung, sonst verlieren sie schnell an Qualität.
Telegram wird oft als freier wahrgenommen. Technisch erlaubt es mehr Übersicht, Zurückscrollen und größere Inhalte. Viele empfinden es als datensicherer als WhatsApp. Telegram eignet sich gut für Community-Aufbau, für begleitende Inhalte und für Menschen, die bewusst einen zusätzlichen Kanal wählen. Auch hier gilt: Klarheit vor Masse. Ein Kanal lebt von Haltung, nicht von Häufigkeit.
Twitter, heute X, ist schnell, direkt und meinungsstark. Inhalte sind kurz, zugespitzt und oft reaktiv. Die Plattform wird stark von Journalisten, Unternehmern, Politik- und Tech-Affinen genutzt. Gespräche entstehen öffentlich, manchmal scharf, selten weich. Wer Gedanken präzise formulieren kann und Diskussion nicht scheut, findet hier Resonanz. Für viele spirituelle Coaches fühlt sich dieser Raum jedoch fremd an.
Xing war lange das deutschsprachige Business-Netzwerk. Heute spielt es kaum noch eine relevante Rolle für organische Sichtbarkeit. Profile existieren, echte Interaktion findet selten statt. Für die meisten reicht es, präsent zu sein, ohne aktiv Zeit zu investieren.
Diese Themen rund um Social-Media-Marketing können im Bereich einer BAFA geförderten Unternehmensberatung individuell angegangen werden – immer passend zu deiner Situation und zu deinem Human Design. Wie geht das?